Lektion für Einsteiger

Sudoku-Regeln

Die Sudoku-Regeln sind einfach: Jede Zeile, jede Spalte und jeder 3x3-Block muss die Ziffern 1 bis 9 enthalten – ohne Wiederholung.

Die Regel in einem Satz

Füllen Sie die leeren Felder mit den Ziffern 1 bis 9, sodass jede Zeile, jede Spalte und jeder 3x3-Block jede Ziffer genau einmal enthält.

Das ist das gesamte Regelwerk – und zugleich die Antwort auf die Frage „Was ist Sudoku?“: ein Logikrätsel mit genau einer Regel. Der Rest besteht darin zu lernen, wie man sie ohne Raten anwendet. Einen ausführlicheren Einstieg für Anfänger bietet Wie geht Sudoku?.

Zeilen, Spalten und Blöcke

Eine Zeile, eine Spalte oder ein Block heißt auch Haus. Ein Zug ist nur dann erlaubt, wenn er in allen drei Häusern funktioniert, die das Feld berühren.

  1. Jede Zeile muss die Ziffern 1 bis 9 enthalten, ohne Wiederholung.
  2. Jede Spalte muss die Ziffern 1 bis 9 enthalten, ohne Wiederholung.
  3. Jeder 3x3-Block muss die Ziffern 1 bis 9 enthalten, ohne Wiederholung.

Wann ein Zug erlaubt ist

Wählen Sie ein leeres Feld und prüfen Sie seine Zeile, seine Spalte und seinen Block. Kommt die Ziffer dort bereits vor, kann sie nicht in dieses Feld.

Vorgegebene Zahlen sind feste Hinweise. Die übrigen Felder lösen Sie, indem Sie nur Ziffern eintragen, die die Zeilen-, Spalten- und Blockregel erfüllen.

Kurze Beispiele

Enthält Zeile 6 bereits eine 8, kann kein anderes Feld in Zeile 6 eine 8 sein.

Enthält ein 3x3-Block bereits eine 5, muss jedes leere Feld dieses Blocks eine andere Ziffer verwenden.

Hat eine Zeile acht gefüllte Felder und fehlt nur die 7, ist das leere Feld die 7 – sofern auch seine Spalte und sein Block sie zulassen.

Wann ein Sudoku-Rätsel gültig ist

Ein richtiges Sudoku-Rätsel hat genau eine Lösung. Die vorgegebenen Ziffern sind so gewählt, dass Logik allein jedes übrige Feld erzwingt; erlaubt ein Gitter zwei verschiedene vollständige Lösungen, ist es kein gültiges Rätsel.

Die Zahl der Vorgaben hängt vom Schwierigkeitsgrad ab, aber es gibt eine harte mathematische Untergrenze: Ein klassisches 9x9-Sudoku braucht mindestens 17 Vorgaben für eine eindeutige Lösung. Die meisten veröffentlichten Rätsel liegen zwischen 22 und 32.

Die Eindeutigkeit ist der Grund, warum Sie nie raten müssen. Jedes richtige Rätsel – auch das schwerste – lässt sich durch Schlussfolgern beenden; je schwerer das Rätsel, desto anspruchsvollere Schlüsse verlangt es.

Häufige Irrtümer zu den Spielregeln

Die Diagonalen spielen keine Rolle. Im klassischen Sudoku schränken nur Zeilen, Spalten und 3x3-Blöcke eine Ziffer ein. Entlang einer Diagonale darf sich eine Ziffer beliebig wiederholen – außer Sie spielen die Variante Diagonal-Sudoku.

Es wird nicht gerechnet. Die Ziffern 1 bis 9 sind nur neun verschiedene Symbole – nichts wird addiert oder summiert. Ein Sudoku mit neun Buchstaben oder neun Formen würde sich exakt gleich spielen.

Vorgaben sind fest. Die zu Beginn eingetragenen Ziffern sind Hinweise und dürfen nie geändert oder verschoben werden; Sie füllen nur die leeren Felder.

Varianten mit Zusatzregeln

Sobald sich die klassischen Regeln natürlich anfühlen, begegnen Ihnen vielleicht Varianten mit zusätzlichen Bedingungen. Diagonal-Sudoku (X-Sudoku) verlangt die Ziffern 1 bis 9 zusätzlich auf beiden Hauptdiagonalen. Killer-Sudoku ergänzt gestrichelte Käfige, deren Ziffern ohne Wiederholung eine Zielsumme ergeben müssen. Beim Jigsaw-Sudoku ersetzen unregelmäßige Formen die 3x3-Blöcke.

Alles auf dieser Website – und alles in diesem Lernpfad – folgt den oben beschriebenen klassischen 9x9-Regeln. Meistern Sie zuerst diese, dann fallen Ihnen die Varianten leicht.

Häufige Fragen

Darf eine Zahl im Sudoku zweimal in einer Zeile stehen?

Nein. Eine Ziffer darf in jeder Zeile nur einmal vorkommen.

Darf sich eine Zahl wiederholen, wenn sie in einem anderen Block steht?

Ja – solange sie sich nicht in derselben Zeile, derselben Spalte oder demselben Block wiederholt.

Muss ich raten?

Nein. Ein gültiges Sudoku-Rätsel lässt sich mit Logik lösen. Wenn Sie feststecken, helfen einfacheres Absuchen, Bleistiftmarkierungen oder Einzelkandidaten – Raten ist nicht nötig.

Kann ein Sudoku mehrere Lösungen haben?

Ein richtiges Rätsel nicht. Lässt sich ein Gitter auf zwei verschiedene Arten vervollständigen, gilt es als ungültig. Jedes Rätsel auf LiveSudoku hat genau eine Lösung.

Wie viele Vorgaben braucht ein Sudoku?

Mindestens 17 Vorgaben sind für eine eindeutige Lösung nötig. Die Anzahl allein bestimmt aber nicht die Schwierigkeit: Entscheidend ist, welche Techniken das Rätsel von Ihnen verlangt.

Wer hat Sudoku erfunden?

Die moderne Form erfand der amerikanische Rätselautor Howard Garns 1979 unter dem Namen „Number Place“. 1984 veröffentlichte der japanische Verlag Nikoli das Rätsel; seinen heutigen Kurznamen Sudoku – sinngemäß „die Ziffer muss allein stehen“ – erhielt es dort 1986.

Woher kommt Sudoku?

Ursprünglich aus den USA: Dort erschien 1979 der Vorläufer „Number Place“ von Howard Garns. Weltbekannt wurde das Rätsel über Japan, wo es ab 1984 beim Verlag Nikoli erschien und 1986 seinen japanischen Namen erhielt. Die Spielregeln sind seitdem unverändert.

Gleich weiter üben

Wenden Sie die Regeln sofort auf ein leichtes Rätsel an. Sobald sich die Spielregeln natürlich anfühlen, geht es weiter zum Schritt-für-Schritt-Löserguide.

Nächste Lektion

Full House, auch Letzte Ziffer genannt, ist die einfachste Sudoku-Lösungstechnik: Finden Sie eine Zeile, Spalte oder einen Block mit genau einem leeren Feld und tragen Sie die einzige fehlende Ziffer ein.

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Zuletzt geprüft: 18. Juli 2026


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